Cumbel · Baselgia s. Stiafen

Cumbel · Pfarrkirche St. Stephan

Die Kirche Sogn Stiafen ist Anfang des 16.Jh. entstanden. Bereits 1689 wurde Sie umgebaut und vergrössert. Sie hat ein dreijochiges Schiff mit zwei Seitenkapellen und einem flach geschlossenen Chor. Chorbogen und Turmtüre sind rundbogig und spätgotisch gefast. Die Seiten-kapellen reichen nur bis ans Hauptgesims. Die Fassade ist durch zwei Gesimse horizontal gegliedert und ganz mit Sgraffiti verziert. Der hölzerne Hochaltar ist ein prunkvoller Aufbau von sechs gewundenen, mit Laub belegten Säulen und Pilastern, über denen ein bewegt gekröpftes Gebälk liegt. Die Seitenaltäre sind als Pendants komponiert und stammen aus der Zeit zwischen 1710 bis 1720. Der Turm an der Nordseite des Chores hat rundbogige Schallfenster und einen Spitz-helm. Die Glocken stammen von Grassmayr, 18.Jh.

Links neben der Kirche steht das Beinhaus mit Fassadenmalereien der Muttergottes zwischen den Heiligen Mauritius und Stephan.

Quelle: Website Surselva Tourismus - Über diese Website kann man auch Führungen zur Kirche (mira!cultura) buchen

Detaillierte Informationen in

HANS BATZ, Die Kirchen und Kapellen des Kantons Graubünden:
Band 3, Seite 88 - 91

sowie

ERWIN POESCHEL, Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden:
Band IV · Birkhäuser Verlag Basel 1942

Scan zum Download (pdf) der entsprechenden Seiten 146 - 152

mit freundlicher Genehmigung des heutigen Rechteinhabers Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Bern

hieraus wird nachfolgend (ohne gesonderte Quellenangabe) zitiert, wobei Poeschel die Kirche in einem Zustand beschreibt, der dem Heute nicht mehr entspricht.

Im Internet

wird die Kirche bei Wikipedia dargestellt. Auszüge nachfolgend im Text.
sowie auf Graubünden Kultur

Website der Kirchengemeinde PLEIV CATOLICA-ROMANA DA LUMNEZIA

Cumbel im Historischen Lexikon der Schweiz

1 · Außen

1.11 - 1.18: Beinhaus mit Maria inmitten von Hll. Stephan und Mauritius (1.14 - 1.16), darunter Darstellung des Fegefeuers (1.17 + 1.18)
1.19: Urnenwand zwischen Beinhaus und Kirche
1.22ff: Sgrafitto-Malereien an allen 4 Wänden

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2.1 · Grundriss

Äusseres
Der ursprünglich spätgotische Bau aus dem frühen 16. Jahrhundert wurde Ende des 17. Jahrhunderts unter der Federführung der katholischen Patres teilweise niedergelegt und durch einen weiteren Chores und einer Sakristei verlängert. Der alte spätgotische Chor wurde dadurch zum Vorchor des quadratischen Barockchors. Das alte Schiff war gleich breit wie das neue, aber nur circa 11 Meter lang. Die Sakristei ist nach italienischer Art an den Chorschluss angebaut. Schiff und Chor sind mit einem Tonnengewölbe gedeckt.
1689 entstanden an den Aussenmauern auch die sonst in der Region ungewohnten Sgraffiti mit frühbarocken Architekturmotiven. Bis auf die Süd- und Ostwand wurden sie 1907 übertüncht, aber 1998 anlässlich einer Aussenrenovation wieder hervorgeholt.
Der Turm steht an der Nordseite. Der untere Teil ist gemauert, der obere Teil gezimmert. Der mit Holzschindeln gedeckte Spitzhelm ist neueren Datums.

Inneres
Die freigelegten Wandmalereien im Kirchenschiff stammen vermutlich vom Davoser Hans Ardüser. Sie zeigen rechts Reste einer Anbetung und eines Schlachtengemäldes, links zehn Szenen aus dem Leben Mariens, darunter Reste einer Apostelreihe und am Chorbogen Anna selbdritt und weibliche Heilige.
Der Hochaltar wurde 1763 von Johannes Trubmann aus dem Vinschgau geschaffen. Die Seitenaltäre stammen aus der Zeit um 1715, das Chorgestühl und die polygonale Kanzel entstanden um 1690.

Quelle: Wikipedia

2.2 · Innen Überblick

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3 · Im Chor

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3.02: Ewiges Licht

3.03: Zugang zum Turm

3.04 + 3.05 Apostelkreuz + Engel

3.06 - 3.09: Chorgestühl links, Bischof links des Hochaltars

3.10 - 3.13: Chorgestühl rechts, Bischof rechts des Hochaltars

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4 · Hochaltar

4.11 - 4.13: Antependium (Der lehrende Jesu, von den 4 Kirchenvätern umgeben)
4.21 - 4.23: Tabernakel und Crucifix
4.31 + 4.32: Hl. Stephan
4.41 - 4.43: Altarkrone (Marienkrönung)

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5 · Seitenaltäre

5.1 · Linker Seitenaltar (Petrus)

5.02 - 5.04: Antependium (Rocailledekor)
5.05 - 5.09: Predella / Tabernakel
5.10 - 5.14: Hl. Petrus
5.15 - 5.17: Altarkrone (Christusmonogramm)

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5.2 · Rechter Seitenaltar (Paulus)

5.22 - 5.24: Antependium (Rocailledekor)
5.25 - 5.28: Predella / Tabernakel
5.29 - 5.33: Hl. Paulus
5.34 - 5.36: Altarkrone (Marienmonogramm)

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6.1 · Linke Seitenkapelle (Rosenkranzaltar) & Taufstein

6.04 + 6.05: Antependium mit Marienmonogramm
6.10: Predella
6.11 - 6.15: Maria zwischen Hll., Dominikus und Katharina
6.18 - 6.20: Taufstein (Schale 17. Jh - neuer Fuß)

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6.2 · Rechte Seitenkapelle (Kreuzweg)

Auf dem Altartisch in der rechten Seitenkapelle ist eine 12teilige Bilderwand aufgestellt mit den Kreuzwegstationen 3 - 14.
An der linken Kapellenwand sind die Tafeln/Stationen 1 + 2 befestigt.

6.30 - 6.32: Übersicht
6.33 + 6.34: Antependium (Christusmonogramm)

6.41 - 6.54: Kreuzwegstationen

Leuchttisch (8 Bilder): Klick in ein Bild öffnet ihn und zeigt die Bilder groß - darunter Diashow mit den 14 Kreuzwegstationen

 

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7 · Im Schiff - Kanzel

7.03: Chorbogeninschrift aus Matthäus, Kapitel 25, Verse 34 + 41:

(34) tunc dicet rex his qui a dextris eius erunt venite benedicti Patris mei possidete paratum vobis regnum a constitutione mundi
Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!
(41) tunc dicet et his qui a sinistris erunt discedite a me maledicti in ignem aeternum qui paratus est diabolo et angelis eius
Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!

7.05 + 7.06: Chorbogencrucifix (Ende 17. Jh.)
7.08 - 7.10: Tonnendecke - bemalte Gurte
7.11 + 7.12: Orgel - Arno Caluori (Says) 1989. 16 Register auf 2 Manualen und Pedal. Gehäusefront von 1904
7.13 - 7.15: Hll. Antonius zu Padua, Josef mit Jesuskind, Bischof Valentinus
7.21 - 7.36: Kanzel (1690)
7.37 + 7.41: Apostelkreuz mit Kerze neben der Kanzel / Kanzelaufgang

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8 · Fresken (Hans Ardüser)

aus der ehemaligen spätgotischen Kirche - Ende 16. Jh. · Die beiden Seitenkapellen wurden erst um 1700 errichtet, dadurch wurden
die Fresken auf beiden Seiten des Schiffs teilweise zerstört (siehe Grundriss oben). Zyklus auf der linken Wand (Bildbeschreibungen: Hans Batz)

3 Übersichten · Klick in ein Bild vergrößert

    • 1 Mariens Aufnahme in den Himmel durch die hl. Dreifaltigkeit · 2 Mariens Verkündigung durch den Erzengel Gabriel · 3 Weihnachtskrippe in Bethlehem · 4 Anbetung des Jesuskindes durch die drei Weisen (Epiphanie) · 5 Der zwölfjährige Knabe im Gespräch im Tempel von Jerusalem

    • 5 Der zwölfjährige Knabe im Gespräch im Tempel von Jerusalem · 6 Christi glorreiche Auferstehung · 7 Fragment · 8 Ankunft des hl. Geistes (Pfingsten) · 9 Maria besucht sucht ihre Verwandte Elisabeth · 10 Krönung Mariens durch die hl. Dreifaltigkeit

Einzelbilder (Diashow):

untere Reihe zwischen Kanzel und Petrusaltar:
8.21 + 8.22 Drei Apostel: Petrus, Andreas und Paulus

über dem Petrusaltar:
8.23 Die hl. Ursula oder Barbara

über dem Paulusaltar:
8.24 Anna selbdritt

rechts vor dem Paulusaltar (unten / oben) Fragmente:
8.25 Besuch der Drei Könige in Bethlehem
8.26 Schlacht am Hang des Piz Mundaun (12.05.1352) "Belmonter Fehde"

.8.11 Mariens Aufnahme in den Himmel durch die hl. Dreifaltigkeit
8.12 Mariens Verkündigung durch den Erzengel Gabriel
8.13 Weihnachtskrippe in Bethlehem
8.14 Anbetung des Jesuskindes durch die drei Weisen (Epiphanie)
8.15 Der zwölfjährige Knabe im Gespräch im Tempel von Jerusalem
8.16 Christi glorreiche Auferstehung
8.17
Fragment
8.18 Ankunft des hl. Geistes (Pfingsten)
8.19 Maria besucht sucht ihre Verwandte Elisabeth
8.20 Krönung Mariens durch die hl. Dreifaltigkeit

 

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Impressum

Pfarrkirche St. Stephan in Cumbel fotografiert am 10.07.2020
Auf www.kirchen-online.com veröffentlicht am 04.02.2021 (198 Bilder) SDG
Herzlichen Dank an Simon Derungs, Walter Müller und Iso Tuor für ihre Unterstützung bei der Erstellung dieser Seite
(c) 2021 Foto-Kunst Andreas Keller.

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