Degen · Sogn Bistgaun

Igels · Kapelle St. Sebastian

Inhalt

Allgemeine Hinweise, Links
Außen
Die drei Altäre
Hochaltar
Die Seitenaltäre
Orgelempore · Decke · Gemälde
Impressum

Detaillierte Informationen in

HANS BATZ, Die Kirchen und Kapellen des Kantons Graubünden:
Band 3, Seite 105 - 107

sowie

ERWIN POESCHEL, Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden:
Band IV · Birkhäuser Verlag Basel 1942

Scan zum Download (pdf) der entsprechenden Seiten 167 - 176

mit freundlicher Genehmigung des heutigen Rechteinhabers
Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Bern

Im Internet

Degen/Igels bei Wikipedia. · Im Historischen Lexikon der Schweiz

Kapelle Sogn Bistgaun auf surselva.info (Text & Bilder von Walter Müller)

Die römisch-katholischen Pfarreien von Degen, Morrison, Vella und Vignogn betreiben gemeinsam eine schön gestaltete Website, auf der zu zwei Kirchbauten Informationen, zu allen einige Bilder zu finden sind. Leider keine Details zu Mariae Himmelfahrt.

"Die Kapelle auf freiem Feld und ohne Friedhof ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Vier der berühmten Künstler, die in der Gegend tätig gewesen sind, haben ihre Spuren hinterlassen:
Hans Ardüser, der Schulmeister, Chronist und Wandermaler, malte einen monumentalen Christophorus am Turm. Sein Anblick sollte die Gläubigen bei einem plötzlichen Tod beschützen. Die Memminger Werkstatt des Ivo Strigel lieferte 1506 einen gotischen Flügelaltar. In der Predella wurde in drei Feldern Christi mit den 12 Jüngern als Halbfiguren verewigt. Im Schrein sind neben Maria mit dem Kind auf der linken Seite Johannes der Täufer mit einer Bibel und dem Lamm und der heilige Sebastian als modischer Ritter. Rechts folgen der heilige Georg mit der Lanze und der Pestheilige Rochus mit Stab.
Johann Ritz aus Selkingen (siehe auch Vrin, Pfarrkirche Mariä Geburt) verwandelte den Altar 1710 in barocke Formen und ergänzte ihn mit zwei Seitenaltären. Hans Jakob Greutter malte auf der rechten Seite das grosse Bild mit der Heimsuchung von der Pest sowie die fünf Heiligenbilder im Schiff. Ritz hatte auch für die beiden Flügel des Strigelaltars eine Verwendung: Sie krönen seinen Altar als Triptychon im Giebel: Links die heilige Katharina, in der Mitte Magdalena und Verena, und rechts erkennt man die heilige Barbara.
Die geschnitzte und farbig gefasste Holzdecke wurde 1894 dem Landesmuseum in Zürich verkauft und durch eine Kopie ersetzt.
Sogn Bistgaun gehört wiederum zu den Pestheiligen, was auf die ständige Bedrohung der Bevölkerung im Mittelalter hinweist."
Quelle: Walter Müller

Außen (11 Bilder)

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Die drei Altäre

An der Chorschulterwand links und rechts die Seitenaltäre, in der Mitte (hinten im Chor) der Hochaltar

Hochaltar (11 Bilder)

Die Seitenaltäre (6 Bilder)

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Orgelempore · Decke · Gemälde (6 Bilder)

Impressum

Degen/Igels · Sogn Bistgaun fotografiert am 23.06.2016 · Dank an Iso Tuor für einige Fotos (aufgenommen 04.10.2011)
© 2019 Foto-Kunst Andreas Keller - Ehrenhalde 14, 70192 Stuttgart
Auf www.kirchen-online.com veröffentlicht am 17.01.2019 (45 Bilder) SDG

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