Obrigheim · St. Laurentius

Inhalt

Allgemeine Hinweise, Links
Außen
Innen (Überblick)
Blick zum Chor · Deckengemälde "Apokalypse"
Ausstattung Chor · Taufstein · Kerzenständer
Die vier Kirchenlehrer
Hll. Laurentius, Maria, Josef, Antonius, Johannes Nepomuk
Chorfenster im Neubau
Seitenfenster im Neubau
Fenster in der alten Kirche
Kreuzkapelle · Kreuzweg
Impressum

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In Obrigheim bestand seit der Reformation in den 1520er Jahren keine katholische Pfarrei mehr, durch den Verlust der Friedenskirche an die Reformierten gab es auch keine eigene Kirche, die Katholiken wurden nach Neckarelz verwiesen. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde ihnen im Rathaus ein Gebetsraum zur Verfügung gestellt.
Ab 1730 gab es aufgrund des starken Wachsens der Gemeinde vermehrt Bemühungen, in Obrigheim eine eigene Pfarrkirche zu errichten. Ein zur Verfügung gestellter Bauplatz konnte schlussendlich nicht genutzt werden. Ein erneuter Versuch fünfzig Jahre später scheiterte aus Geldmangel. Die Situation verschärfte sich, als 1827 das Rathaus wegen Baufälligkeit gesperrt wurde. Man stellte zwar im geplanten Neubau einen erweiterten Raum in Aussicht, vorläufig konnte die Gemeinde jedoch keine ausreichende Unterkunft finden. Nach längerer Diskussion wurde im Frühjahr 1830 dem Bau einer eigenen Kirche zugestimmt.
Es dauerte bis 1832 ehe die Finanzierung sichergestellt war und von Baumeister Greiff aus Aglasterhausen mit dem Bau eines Gotteshauses im Weinbrennerstil begonnen wurde. Geweiht wurde die Kirche schließlich am 4. November 1832. Um die Anschaffung einer eigenen Orgel gab es 1833 einige Kontroversen, die im Herbst des Jahres mit dem vom zuständigen Innenministerium nicht genehmigten eigenmächtigen Kauf einer Orgel gipfelte. Da hierfür der Kirchenfonds belastet wurde, wurde nach einem jahrelangen Streit entschieden, dass die Obrigheimer Katholiken durch eine auf 15 Jahre angesetzte Erhöhung der Kirchensteuer den Orgelkauf refinanzieren mussten.
Bereits zwei Jahre später zeigten sich nach dem Einsturz der Fenster erste Baumängel, 1841 fiel der Dachsims herunter und der gesamte Dachstuhl wurde als gefährlich eingestuft. Die Erben des inzwischen verstorbenen Baumeisters mussten aus ihrem Privatvermögen den Schaden reparieren lassen.
Der Kirche fehlte zunächst das Inventar einer eigenständigen Pfarrkirche, da sie weiterhin Filiale von Neckarelz blieb. Erst im Februar 1864 wurde die Kirche unter dem Namen St. Laurentius zur Pfarrkirche erhoben. Erster Pfarrer wurde im September des selben Jahres Pfarrverweser Valentin Götzinger.
Um 1870 dachte man aufgrund der erneuten Baufälligkeit des Dachstuhls über einen Neubau nach, was jedoch verworfen wurde. 1875 wurde das gesamte Dach neu errichtet. Danach folgten zahlreiche Baumaßnahmen zur Erweiterung der Kirche: 1885 war ausgefüllt mit Bau des Turms, des Chores und der Sakristei sowie einer Generalsanierung. Ein fünfglöckiges Geläut wurde im Jahr darauf schrittweise installiert. 1889 wurde der Kreuzweg hinzugefügt, 1897 eine neue Orgel, im Jahr darauf die Kanzel. 1902 wurde das Dach neu gedeckt, 1911 der Windfang hinzugefügt.
Die kleinste Glocke wurde 1915 wegen eines Defektes getauscht, danach mussten drei Glocken kriegsbedingt abgegeben werden. Erst 1927 wurde eine weitere Glocke hinzugefügt, bei dieser Gelegenheit wurde auch eine elektrische Läuteanlage installiert. Zudem musste erneut das Dach repariert werden. Im April 1942 mussten zwei der Glocken entschädigungslos abgegeben werden. Sie wurden im Oktober 1956 ersetzt. Bereits 1951 war abermals das Dach renoviert worden.
Mitte der 1960er Jahre wurden erste Pläne zu einem Kirchenneubau erstellt, die vorsahen, dass lediglich der Turm bestehen bleiben sollte, der in ein achteckiges Gebäude mit Flachdach integriert werden sollte. Die Diözese Freiburg sagte hierfür finanzielle Mittel zu, und 1971 wurden Anrainergebäude abgerissen, deren Fläche für den Kirchenneubau vorgesehen waren. Da sich die Verhandlungen um ein weiteres benötigtes Grundstück bis Oktober 1980 hinzogen, kamen diese Pläne jedoch nicht zur Ausführung. Bei Baubeginn im Dezember 1981 war das alte Gebäude weitgehend erhalten worden, an der Ostseite wurde nun ein geräumiger Anbau angebracht. Das Inventar wurde teilweise in restaurierter Form übernommen, teilweise neu geschaffen. Die Weihe fand im November 1985 statt. Eine neue Orgel folgte 1988.
Ein Deckengemälde im Neubau wurde bereits in den 1980er Jahren eingeplant, aber aus Kostengründen nicht angebracht. Im Oktober 2000 wurde es schließlich vollendet. Es wurde 1982 entworfen vom Neckarsteinacher Künstler Peter Valentin Feuerstein, und ausgeführt durch seinen Sohn Christoph.

Quelle: Rhein-Neckar-Wiki.

Bislang keine Informationen auf www.kirchbau.de

Die Kirchengemeinde Mosbach-Elz-Neckar ist erst im Jahr 2015 entstanden, nach langer Vorbereitung. Fünfzehn Gottesdienstorte - sieben Pfarrgemeinden - zwei Seelsorgeeinheiten - eine Homepage - und zukünftig eine Kirchengemeinde!

SE Elz-Neckar
Die SE Elz-Neckar wurde am 28.11.2004 gegründet, als Zusammenschluss der Pfarrgemeinden St. Dionysius Haßmersheim, St. Laurentius Obrigheim und St. Maria Neckarelz/Diedesheim

SE Mosbach
Die Seelsorgeeinheit Mosbach hat sich am 06.01.2004 zusammengeschlossen, aus den Pfarrgemeinden: St. Cäcilia Mosbach, St. Josef Mosbach, St. Bruder Klaus Waldstadt und St. Paulus Lohrbach.

Im Zuge dieser tiefgreifenden Neustukturierung wurde auch eine neue Internet-Präsenz entwickelt - leider fehlen aber auf ihr noch viele Teil-Informationen. So ist z. B. zur Kirche St. Laurentius gar nichts finden und die frühere URL "http://www.laurentiuskirche-obrigheim.de/" führt zu einem kommerziellen Anbieter / in die Irre. Die Rhein-Neckar-Wiki gibt ggw. am besten Auskunft über die Kirche und manche ihrer Kunstwerke.

Dies Manko haben in äußerst freundlicher und hilfsbereiter Weise zwei Herren ausgeglichen:

in: Obrigheim – gestern und heute 2004, schreibt Karl Heinz Neser über. 140 Jahre katholische Pfarrgemeinde St. Laurentius Obrigheim. Mit seiner freundlichen Genehmigung kann dieser Artikel hier als pdf zum Download angeboten werden,

Kirchenumbau St. Laurentius Obrigheim war der Titel eines Vortrags zum 25jährigen Jubiläum des Neu/Umbaus im September 2009, anstelle einer Predigt, vorgetragen von Bernhard Schneider, Bürgermeister a.D. Neckarzimmern, damals für die Baumaßnahmen der Kath. Pfarrgemeinde als Pfarrgemeinderat und Stiftungsrat zuständig. Auch dieser höchst informative Text ist als pdf zum Download verfügbar.

Über die alte Kirche - in die Neugestaltung integriert - findet man auf der Website Baukunst Baden interessante Informationen.

Außen

    • Die "alte" Kirche

    • Links der Neubau / Anbau an die alte Kirche

    • Neubau (im Vordergrund)

    • Turm der alten Kirche

    • Dachreiter auf dem Neubau

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Innen (Überblick)

    • Blick diagonal nach Nord-Osten (1)

    • Blick diagonal nach Nord-Osten (2)

    • Blick diagonal nach Nord-Osten (3)

    • Nordseite - Übergang von alter Kirche zum Neubau

    • Blick diagonal nach Süd-Osten (1)

    • Blick diagonal nach Süd-Osten (2)

    • Blick diagonal nach Süd-Osten (3)

    • Südseite - Übergang von alter Kirche zum Neubau

    • Fenster der Nordseite - davor Taufbecken

    • Fenster der Südseite - mit Haupteingang

    • Blick nach Westen in die alte Kirche

    • Orgel in der "alten" Kirche

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Blick zum Chor (Neubau) · Deckengemälde "Apokalypse"

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Deckengemälde Apokalypse (Christoph Feuerstein) / je um 90° gedreht

Christoph Feuerstein hat freundlicherweise seine Ausführungen zum Bild "Apokalypse" zum Download (aus dem Jahr 2009) zur Verfügung gestellt.

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Ausstattung Chor · Taufstein · Kerzenständer

Altar und Ambo sowie Stele für Tabernakel
entwarf Gisela Bär + aus Pforzheim, bearbeitet von der Bildhauerfirma Kantz aus Wörth.
Vorgabe für den Altar war: Ein Kelch aus rotem Buntsandstein, mit Ähren verziert, der aus dem Muschelkalk entsteht. „Wenn das Weizenkorn in die Erde fällt trägt es reiche Frucht.“ Ähnlich sind auch Ambo und Tabernakelstele bearbeitet, hinzu kamen die Sedilien, die Sitzplätze für Pfarrer und Ministranten. Die Materialwahl symbolisiert unsere heimatliche Erdgeschichte, (Buntsandstein und Muschelkalk).
Der alte Taufstein, aus gelbem Sandstein, wurde aus der früheren Kirche übernommen

Die Einrichtungen stammen vom Kunstschmied Hans Fell aus Würzburg.
Tabernakel, Verzierung mit Cherubim (Kerubim) = Wächter in der Nähe Gottes, Vortragekreuz, Kerzenständer (auch für Osterkerze), Weihwasserbehälter alle mit Emailstücken angepasst an die Farbgestaltung der Kirche (Fries und Ornamente).

Die vier Kirchenlehrer (Neubau links)

Hieronymus - Augustinus - Gregor - Ambrosius
Die vier Kirchenlehrer aus der alten Kanzel heraus wurden erhalten. Sie sind mit Symbolen (Attribute) ausgestattet. Angeordnet sind sie an der Wand über dem Taufbecken.

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Hll. Laurentius, Maria, Josef, Antonius, Johannes Nepomuk

Die Chorfenster im Neubau

sind optisch denen des Altbaus abgepasst. Sie wurden gestaltet von Valentin Feuerstein aus Neckarsteinach und ausgeführt von der Werkstatt Peter Meysen, Heidelberg.

Das linke Fenster der Kreuzigung

Linkes Fenster (v.o.n.u.):

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Der Vorhang des Tempels zerreißt

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Die Kreuzigung

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Die Fußwaschung

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Die Erschaffung der Eva

Linkes Fenster - Einzelbilder

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Das mittlere Fenster der Herrlichkeit

Mittleres Fenster (v.o.n.u.)

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Der wiederkommende Christus

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Das Himmlische Hochzeitsmahl

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Der neue Himmel und die neue Erde

Mittleres Fenster - Einzelbilder

Mittleres Fenster Einzelbilder: Diashow starten

Das rechte Fenster der Auferstehung

Rechtes Fenster (v.o.n.u.)

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Das Pfingstwunder

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Die Emmausjünger

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Der ungläubige Thomas

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Das leere Grab

Rechtes Fenster - Einzelbilder

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Die Seitenfenster im Neubau

Die seitlichen Fenster in Nord (NT) und Süd (AT) sind nicht wie die Apsisfenster in leuchtendem Rot, sondern vorwiegend in Atmosphäre schaffendem Gelb gehalten. Die dargestellten Bilder sind Einladungen an die Betrachter, die Kirche als Ort der Begegnung zwischen Gott und Mensch zu sehen. Für diese Begegnung gibt Gott sein geschriebenes Wort in den Texten des Alten und des Neuen Testamentes. Sein Leben schenkt er in den heiligen Sakramenten. In den Seitenfenstern der Kirche sind diese Inhalte in alt- und neutestamentlichen Darstellungen zu sehen.
Quelle: Die Seitenfenster der St. Laurentiuskirche in Obrigheim von Claus-Peter Jordan in:
OBRIGHEIM · gestern und heute 2009 · Herausgegeben von der Gemeinde und dem Heimatverein Obrigheim · 19. Jahrgang, Obrigheim 2010

Die Bildbeschreibungen unten sind dieser Schrift entnommen.

Osten · Chor

Nordseite - Neues Testament

I.7) Die Fenster der Priesterweihe
Jesus bei der Brotvermehrung

I.6) Die Fenster der Ehe
Die Hochzeit von Kana

I.5) Die Fenster der Krankensalbung
Krankensalbung durch Jesu

I.4) Die Fenster der Buße
Jesu weint über die Sünder

I.3) Die Fenster der hl. Eucharistie
Letztes Abendmahl

I.2) Die Fenster der Firmung
Geist Gottes am Pfingstfest

I.1) Die Fenster der Taufe
Jesu Taufe durch Johannes

Südseite - Altes Testament

II.7) Die Fenster der Priesterweihe
Mose erhält die 10 Gebote

II.6) Die Fenster der Ehe
Gott verheißt Abraham einen Sohn

II.5) Die Fenster der Krankensalbung
Mose erhöht eine eherne Schlange

II.4) Die Fenster der Buße
Bußpredigt des Jona

II.3) Die Fenster der hl. Eucharistie
Jüdisches Paschafest

II.2) Die Fenster der Firmung
Turmbau zu Babel

II.1) Die Fenster der Taufe
Durchzug Israels durch das Rote Meer

Darstellung Fenster

Die 2 x 7 Fenster werden zunächst synoptisch dargestellt = links (Nordseite) das Bild zum Neuen Testament, rechts (Südseite) das zum Alten Testament.

Darunter befindet sich eine Diashow, zunächst die 7 Fenster des AT = sie beginnt bei "Mose erhält die 10 Gebote" bis "Durchzug durch das Rote Meer", danach die 7 Fenster aus dem NT "Jesu Taufe durch Johannes". bis "Jesus bei der Brotvermehrung".

Klick in ein Bild vergrößert, dann als Leuchttisch nutzbar

    • Jesus bei der Brotvermehrung

      Das letzte südliche Fenster zeigt Jesus bei der Brotvermehrung (Mk, 6, 35 - 44), die Apostel teilen seine Gaben aus. Der Priester ist ebenfalls Ausspender der Gaben Gottes. Der eigentlich Handelnde ist Jesus, der die Gaben von Brot und Wein bei der Eucharistie verwandelt. Er benutzt den Priester als sein Werkzeug, der Göttliches zu verwalten und zu vermitteln hat.

    • Die Hochzeit von Kana

      Das 6. Bild auf der Südseite hat die „Hochzeit von Kana" (Joh 2, 1-12) zum Inhalt. Jesus heiligt Mann und Frau und gibt durch das Sakrament der Ehe die Kraft zu einem Leben in Liebe und Treue, bis der Tod die beiden scheidet. Jesus inmitten der Ehe und Familie.
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    • Krankensalbung durch Jesu

      Jesus lehrt uns beten: „Erlöse uns von dem Bösen". Im Fensterbild wird er gezeigt, wie er Blinde heilt (Mk 8, 22-26).Er schenkt Erlösung vom Bösen. Die Krankensalbung soll Leben und Heil schenken für die Seele und den Leib.

    • Jesu weint über die Sünder

      Das entsprechende Bild auf der neutestamentlichen Seite zeigt Jesus, der über die Menschen weint, die sich als Sünder seinem Wort verschlossen haben. Mit den Worten „Kehrt um und glaubt an das Evangelium" (Lk 13, 34) weist er auf das Sakrament der Buße als Gnadengeschenk Gottes hin.

    • Letztes Abendmahl

      Jesus hielt das Abendmahl im Anschluss an die Paschafeier (Mk 14, 17-25). Die Christen feiern bis heute im Sakrament der Eucharistie die Erfüllung seiner Worte. Er ist das Osterlamm, das den Menschen von seinen Sünden befreit. Somit wird im 3. rechten Bild dargestellt, was bei jeder Messe gefeiert wird.

    • Geist Gottes am Pfingstfest

      Seit über den Menschen am Pfingstfest der Geist Gottes ausgegossen wurde (siehe Apg 8, 14-17), wird bis heute durch die Handauflegung der Bischöfe im Sakrament der Firmung der heilige Geist an den Gläubigen vermittelt, der so zum Dasein füreinander befähigt wird (zweites neutestamentarisches Bild).

    • Jesu Taufe durch Johannes

      In Mt 3, 13-17 wird von der Taufe Jesu durch Johannes berichtet. Dies wird im 1. Fenster auf der Südseite dargestellt. Gott spricht aus dem sich öffnenden Himmel: „Du bist mein geliebter Sohn", ein Wort das im Taufsakrament zu jedem Christen gesprochen wird. Damit gibt Gott den Getauften Anteil an seinem Leben und die Hoffnung auf das Ewige Leben

    • Mose erhält die 10 Gebote

      Das linke Fenster zeigt Mose, wie er am Berg Horeb das göttliche Gesetz empfing (Ex 19, 1 ff). Er ist als Verkünder des Wortes Vorbild und Beispiel des Priesters. Er muss wie Mose immer neu empfangen, was er weitergibt.
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    • Gott verheißt Abraham einen Sohn

      Gott besucht Abraham und verheißt ihm einen Sohn. Sara im fortgerückten Alter kann darüber nur lachen. Doch der gläubige Abraham weiß, dass Kinder Gottesgeschenke sind und die Menschen gemäß dem Auftrag „Wachset und mehret euch" handeln sollen (Gen 18, 1-15).

    • Mose erhöht eine eherne Schlange

      Gott will das Leben, nicht den Tod für den Menschen. Das linke Fenster zeigt Mose, der eine eherne Schlange erhöht. Die, die zu ihr aufschauten, wurden vom größten Übel, dem Tod, gerettet (Num 21, 4-9).
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    • Bußpredigt des Jona

      Im 4. Bild auf der Straßenseite wird der Prophet Jona mit der Bußpredigt beauftragt (Jon. 1 u. 3), auf die hin die Bewohner Buße tun und sich bekehren.
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    • Jüdisches Paschafest

      Das Paschafest der Juden im 3. linken Fenster weist hin auf die Erinnerungsfeier an den Auszug aus Ägypten (Ex 12, 1-11).


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    • Turmbau zu Babel

      Dem 2. alttestamentarischen Bild liegt der in Gen 11, 1-9 geschilderte Turmbau von Babel zu Grunde. Durch Egoismus geprägte Menschen verstehen einander nicht und reden aneinander vorbei.
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    • Durchzug Israels durch das Rote Meer

      Im ersten Bild auf der Straßenseite wird der Durchzug Israels durch das Rote Meer dargestellt (Ex 14, 5-31). In der Osternacht bekennen die Gläubigen: „Dies ist die Macht, die die Söhne Israels aus Ägypten befreit und trockenen Fußes durch die Fluten des Roten Meeres geführt hat." Es sind die Befreiung aus der Knechtschaft und die Absage an das Böse. Den glaubenden Menschen wird das göttliche Leben mit der Taufe geschenkt.

Diashow der 14 Fenster

 

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Fenster in der alten Kirche

Kreuzkapelle · Kreuzweg

Impressum

Obrigheim · St. Laurentius fotografiert am 25.07.2010, 18.02.2014, 08.08.2014
Auf www.kirchen-online.com veröffentlicht am 22.02.2015
(c) 2015 Foto-Kunst Andreas Keller

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